ZSG history

ZSG History

Die Schifffahrt auf dem Zürichsee dürfte etwa so alt sein wie die Besiedlung seiner Ufer. Pfahlbaufunde beweisen, dass bereits um 4000 vor Christus die Ufer des Sees besiedelt waren.

2016

Auf den Schiffen der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft wird ein Zuschlag von CHF 5.00 erhoben.

Die Einführung des ZSG-Schiffszuschlags erfolgte im Rahmen der tariflichen Massnahmen des ZVV per 11. Dezember 2016. Der Regierungsrat des Kantons Zürich verlangte die Einführung des ZSG-Schiffszuschlages, um mit den zusätzlichen Einnahmen den Kostendeckungsgrad der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) zu verbessern und die Sanierung des Finanzhaushaltes des Kantons zu unterstützen.

2007

Mit dem MS Panta Rhei wird ein modernes Schiff in Betrieb genommen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wegen des hohen Gewichtes/grossen Wellenschlags fährt der Dreidecker seit 2008 problemlos und hat sich inzwischen zum Publikumsliebling gemausert.

2006

Das MS Glärnisch wird verkauft und liegt nun als fest stationiertes Restaurant im Hafen von Wädenswil.

2001

Die neuen Zwillinge MS Forch und MS Zimmerberg werden hauptsächlich im oberen Seeteil für die Querfahrten eingesetzt. Das MS Ufenau wird an die Hensa Werft, das MS Etzel an den «Verein Pro Etzel» verkauft.

1997 - 1999

Die drei fast identischen Panoramaschiffe Albis, Pfannenstiel und Uetliberg gehen von Stapel und werden innert Kürze zu Publikumslieblingen. Sie dienen als Eratz für die «Landi-Schiffe» Halbinsel Au, Möve und Speer.

1992 - 1993

Die drei Limmatboote Felix, Regula und Turicum nehmen ihren Dienst auf der Limmat und im unteren Seebecken auf. Sie ersetzen die drei «Grachtenboote» aus dem Jahr 1960.

1990

Die Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft wird in den Zürcher Verkehrsverbund ZVV integriert.

1968

MS Wädenswil nimmt seinen Dienst auf dem Zürichsee auf.

1964

Das neue Motorschiff Helvetia, mit einer Personenkapazität von 1'200 Personen, wird zum Flaggschiff der ZSG und ist es bis heute.

1962

Die letzte echte Dampfschwalbe Thalwil - 1936 in ein Motorschiff umgebaut und heute im Verkehrshaus zu besichtigen - wird mit dem MS Bachtel ersetzt.

1958

Die altehrwürdige «Helvetia» leistet ihren letzten Dienst und wird im Jahr 1964 verschrottet. Als Ersatz nimmt im gleichen Jahr das MS Limmat den Betrieb auf.

1957

Aufgrund der technischen Entwicklungen wird die «Zürcher Dampfbootgesellschaft» in «Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft» ZSG umbenannt. Ausserdem wird die Flotte mit dem MS Säntis erweitert.

1955

Inbetriebnahme des MS Glärnisch.

1952

Mit dem MS Linth wird das erste 3-stöckige Schiff auf dem Zürichsee in Betrieb genommen.

1914 - 1945

Mit einem Flottenbestand von fünf Raddampfern, zehn Schraubendampfern und einem Motorschiff tritt die ZDG in die schwierige Zeit während und zwischen den beiden Weltkriege ein. Diese bringen grosse Rückschläge und können nur dank grossen Opfern des Personals überwunden werden. Während der ganzen Zeit kann der Querverkehr im oberen und unteren Seeteil aufrecht erhalten werden. Nach und nach werden alle dampfbetriebenen Boote durch Motorschiffe ersetzt. Gegen Ende des zweiten Weltkrieges wird mit der Erneuerung des Flottenbestandes begonnen. Die Dampferwerden einer nach dem anderen ausrangiert und verschrottet.

1914

Das Dampfschiff Stadt Rapperswil geht vom Stapel.

1909

Der Schiffsverkehr lässt sich mit den kleinen Schraubendampfern nicht mehr bewältigen. Deshalb wird das bei der Gesellschaft Escher Wyss gebaute Dampfschiff Stadt Zürich in Betrieb genommen.

1904

Beim Umbau eines Schraubendampfers wird erstmals mit einem Dieselmotor experimentiert. Als Folge davon wird der Dampfer in Motorschiff Uto umgetauft und ist das erste Motorschiff auf schweizerischen Gewässern. Die Dieselmotoren sind zu Beginn sehr unzuverlässig, so dass erst im Jahre 1934 das erste voll einsatzfähige Motorschiff (MS Etzel) gebaut wird. Dieses ist noch heute im Dienste einer privaten Gesellschaft auf dem Zürichsee unterwegs.

1903

Die Zürcher Dampfbootgesellschaft (ZDG) übernimmt auch die Schiffe der Nordostbahngesellschaft. Erwähnenswert ist dabei vor allem der Raddampfer Helvetia (Baujahr 1875) mit einer Kapazität von 1'200 Personen.

1900

Die Zürcher Dampfbootgesellschaft übernimmt die 1894 gegründete „Dampfbootgesellschaft Wädenswil". Mit insgesamt zwölf Schraubendampfern verfügt die Gesellschaft nun über die grösste Schiffsflotte der Schweiz.

1894 - 97

Dank guten Personenfrequenzen werden drei grosse Schraubenraddampfer für je 180 - 300 Personen in Dienst gestellt. Diese tragen die Namen Waedenswil, Speer und Zürich.

1890

Aus Widerstand gegen die drohende Einstellung des Schiffsbetriebes auf dem Zürichsee (die Eisenbahn ist auf dem Vormarsch) wird in Zürich die «Zürcher Dampfboot-Aktien-Gesellschaft» ins Leben gerufen. Zur Sicherung eines tramähnlichen Vorortverkehrs auf dem Zürichsee wird eine Serie von neun Schraubendampfern in Auftrag gegeben. Diese Dampfschwalben sollen ab 1892/93 regelmässig von der Rathausbrücke nach Wollishofen und Tiefenbrunnen sowie nach Küsnacht und Thalwil verkehren.

1874

Die Nordostbahngesellschaft, Gründerin der linksufrigen Eisenbahn, übernimmt den gesamten Schiffspark auf dem Zürichsee.

1869

Weitere Fusion mit dem Unternehmen «Dampfbootgesellschaft linkes Ufer» zur «Dampfbootgesellschaft für den Zürichsee».

1839 - 1842

Fusion der drei Gesellschaften zur Zürichsee- und Walenseegesellschaft AG.

1837 - 1839

Die beiden Unternehmen «Linth-Escher AG» und «Republik AG» bauen ebenfalls je ein Schiff mit dem Namen der Gesellschaft und greifen in das Geschäft auf dem Zürichsee ein.

19. Juli 1835

Der erste Zürichseedampfer und damit das erste eiserne Schiff auf dem europäischen Kontinent, die «Minerva», nimmt seinen Betrieb auf. Zu dieser Zeit gibt es weder Eisenbahn- noch Autoverkehr.

19. März 1834

Die beiden Unternehmer Franz Carl Caspar (Gründer der «Dampfschifffahrtsgesellschaft für den Bodensee und Rhein») und Johann Jakob Lämmlin (Fachmann auf technischem Gebiet) gründen das Unternehmen «Caspar und Lämmlin, Unternehmer der Dampfschiffahrt auf dem Zürcher- und Walensee» und geben das erste Schiff bei der Maschinenfabrik William Fairbairn in Manchester in Auftrag.

©2018 Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft AG